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Velada Literaria PDF Drucken E-Mail
 
Heinz Erich Richter de León
Embajador de la República de Guatemala

invita cordialmente a la lectura del escritor y artista guatemalteco

Manuel Girón

Fecha y hora: Jueves 30 de noviembre de 2006, 18:00 horas
Lugar: Embajada de Guatemala, Joachim-Karnatz-Allee 47, 10557 Berlin

Se servirá un “Ponche” con ron guatemalteco.
Por favor confirmar su asistencia.

Tel.: 303/ 2064363, fax: 030/ 20643659
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“Die Freude mit der Sprache zu fabulieren”
Martin Kraft | Tages Anzeiger | Zürich, Suiza

 “hábil escritor que tiene la capacidad de hacernos creer lo que va contando con su narrativa”.
Prensa Libre | Guatemala

Manuel Girón, quien además de escribir, hace fotografía y vídeo, presentará un vídeofilm “El ojo verde” con el que ganó el Premio Cultural de la ciudad de St. Gallen, Suiza.

Manuel Girón – ein Mann, der Zeit hat

Keine Zeit – Dieses Mantra moderner Gesellschaften beschäftigt Manuel Girón in seinem neuen Buch «Frischer Wind». Der gebürtige Guatemalteke lebt seit 1990 in St. Gallen. Hier ist er als Maler, Fotograf, Videokünstler und Schriftsteller tätig, in seinem Heimatland hatte er Kunst und Psychologie studiert. Vor fünf Jahren verlieh ihm St. Gallen den städtischen Werkpreis für «Das grüne Auge». Mit dieser Foto- und Video-Ausstellung hatte er dem St. Galler Stadtpark eine Liebeserklärung und sich selbst einen Namen gemacht.

Gestalterisch strebt der Mann, der es nicht mag, gesiezt zu werden, nach der Darstellung alltäglicher Schönheit. Mit seinen Geschichten aber sucht er nicht nur den kulturellen Austausch, sondern auch die Konfrontation mit gesellschaftlich eingespielten Verhaltensmustern und Klischees.

Heitere und kritische Töne

Fühlt er sich fremd? «Nein, ich bin hier genauso zu Hause, wie in Guatemala», antwortet der 52-Jährige. «Aber ich mag es, die Perspektive zu wechseln.» So beschreibt er in seinen Büchern oft typisch schweizerisches Verhalten aus der Sicht eines Guatemalteken. In der Erzählung «Der Kinosessel» zum Beispiel kokettiert er mit der helvetischen Exaktheit. Darin wird ein Neuankömmling im Lande Tells in einem halbleeren Kinosaal immer wieder von höflichen Eidgenossen gebeten, sich umzusetzen, da er auf ihren Plätzen sitze.

Es ist aber nicht nur die heitere Seite des Andersseins, die er beleuchtet. In seinem neuesten Buch versuchen die Protagonisten zuweilen verzweifelt, sich im Paradies der Konsumtempel zurechtzufinden. Dabei ist Girón vor allem die Erfüllung künstlich geschaffener Wünsche ein Dorn im Auge.

Sein Stil ist umgangssprachlich, der Text lebensnah, das Ziel Reflexion. Seine Erzählungen erscheinen alle auf Spanisch und Deutsch, dies in derselben Ausgabe. Um den kulturellen Austausch zu fördern, hat der Künstler die Casa Latinoamericana mitgegründet, wo Konzerte, Filmabende und Ausstellungen, aber auch Sprach- und Literaturkurse stattfinden. «80 Prozent der Leute, die zu uns an die Eisengasse kommen, sind Schweizer», sagt er.

Die Schweizer leben schnell

Welches sind die kulturellen Unterschiede? «In der Schweiz hat das Leben einen anderen Rhythmus als in Guatemala. Es ist viel schneller», konstatiert Girón. In «Frischer Wind» sinniert er, die Zeit sei keine Sache, sondern eine vom menschlichen Gehirn geschaffene Abstraktion. Zu sagen «Ich habe keine Zeit», bedeute zuzugeben, dass unsere eigene Erfindung mit uns mache, was sie wolle. Es sei deshalb ein Ausdruck des Scheiterns.

Eine gewagte Aussage. Nicht jeder geniesst das Privileg, sich seine Zeit frei einteilen zu können. «Man muss Prioritäten setzen», entgegnet der Künstler. Da würde ihm wohl jeder erfolgreiche Manager zustimmen. Der Familienvater spielt aber auf eine gesellschaftliche Umorientierung an.

«Gegen den Strom»

Als Kind habe er gelernt, dass die Familie im Zentrum der Gesellschaft stehe. In modernen Gesellschaften sei dies die Arbeit, denn für sie werde die meiste Zeit aufgewendet. Zu viel, wie er findet. Darin sieht er auch den Grund dafür, dass viele Familien auseinander brechen. Er geizt nicht mit kritischen Tönen und ist Idealist aus Überzeugung. «Ich schwimme lieber gegen den Strom.» Er zitiert den katalanischen Schriftsteller Carlos Ruiz Zafón: «Das Schicksal macht keine Hausbesuche», und fügt hinzu: «Wir müssen unser Leben selbst gestalten.»

Regina Partyngl

 

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